Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeitsberichte: Was auf den Mittelstand zukommt

Auch wenn viele Unternehmen nicht direkt berichtspflichtig sind, fragen Kunden und Banken zunehmend nach Nachhaltigkeitsdaten.

Von Jonas Berger
15.10.2026
1 Min. Lesezeit
Windkraftanlage vor blauem Himmel

Foto: Unsplash

Die Berichterstattung über Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen gewinnt an Bedeutung. Die europäischen Vorgaben dazu wurden zuletzt politisch überarbeitet, und der Kreis der direkt berichtspflichtigen Unternehmen ist Gegenstand anhaltender Diskussionen. Für viele Mittelständler ist das Thema dennoch längst Realität.

Indirekte Betroffenheit

Große Kunden müssen über ihre Lieferketten berichten und fordern deshalb Daten von ihren Zulieferern an: Energieverbrauch, Emissionen, Arbeitsbedingungen. Auch Banken berücksichtigen Nachhaltigkeitskriterien zunehmend bei der Kreditvergabe.

Mit den Grundlagen beginnen

Unternehmen müssen nicht sofort einen umfassenden Bericht erstellen. Sinnvoll ist es, zunächst die wichtigsten Kennzahlen systematisch zu erfassen und Verantwortlichkeiten festzulegen.

Freiwillige Standards

Für kleinere und mittlere Unternehmen gibt es vereinfachte, freiwillige Berichtsstandards. Sie helfen, Anfragen von Kunden und Finanzierern einheitlich zu beantworten.

Wesentliche Nachhaltigkeitsthemen des eigenen Geschäfts bestimmen

Daten zu Energie, Emissionen und Personal erfassen

Zuständigkeiten im Unternehmen klären

Anfragen von Kunden bündeln und standardisiert beantworten

Wer früh beginnt, kann Nachhaltigkeitsdaten nicht nur als Pflicht, sondern als Argument im Wettbewerb nutzen.

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