Regelmäßiges, ehrliches Feedback gilt als Schlüssel für Lernen und Zusammenarbeit. In vielen Unternehmen findet es dennoch kaum statt – oder nur einmal im Jahr im Mitarbeitergespräch.
Warum Feedback schwerfällt
Kritik ist unangenehm, für beide Seiten. Gerade in mittelständischen Unternehmen, in denen man sich lange kennt, wird Konflikten oft aus dem Weg gegangen. Hinzu kommt die Sorge, dass offene Worte Nachteile bringen könnten.
Führung geht voran
Eine Feedback-Kultur entsteht nicht durch ein Formular, sondern durch Vorbilder. Führungskräfte, die selbst um Rückmeldung bitten und sichtbar darauf reagieren, senden ein starkes Signal.
Einfache Formate
- Kurze Rückblicke am Ende von Projekten
- Regelmäßige Einzelgespräche statt nur Jahresgespräche
- Feedback zeitnah und konkret auf Situationen bezogen
- Anerkennung ebenso aussprechen wie Kritik
Regeln für gutes Feedback
Wirksames Feedback beschreibt beobachtbares Verhalten, benennt die Wirkung und schlägt eine Veränderung vor. Persönliche Bewertungen und Verallgemeinerungen sollten vermieden werden.
Eine gelebte Feedback-Kultur braucht Zeit. Sie zahlt sich aber aus: in besserer Zusammenarbeit, schnellerem Lernen und höherer Bindung der Mitarbeitenden.

