In vielen Branchen bleiben Stellen lange unbesetzt. Handwerk, Pflege, IT, Logistik und Teile der Industrie berichten von Engpässen. Der demografische Wandel verstärkt das Problem, weil in den kommenden Jahren viele Beschäftigte in den Ruhestand gehen.
Folgen für Unternehmen
Fehlende Fachkräfte bedeuten längere Lieferzeiten, abgelehnte Aufträge und höhere Belastung für die vorhandene Belegschaft. Für manche Betriebe wird der Personalmangel zum größten Wachstumshemmnis.
Was Unternehmen tun können
Ausbildung und Weiterbildung im eigenen Haus, flexible Arbeitszeitmodelle, die Einbindung älterer Beschäftigter und eine stärkere Arbeitgebermarke helfen, Personal zu gewinnen und zu halten. Auch Automatisierung kann Engpässe entschärfen.
Zuwanderung als Baustein
Die Anwerbung ausländischer Fachkräfte gewinnt an Bedeutung. Entscheidend sind schnelle Anerkennungsverfahren, Sprachkurse und Unterstützung bei Wohnungssuche und Integration.
- Eigene Ausbildung ausbauen
- Interne Talente gezielt weiterentwickeln
- Flexible Arbeitsmodelle anbieten
- Internationale Rekrutierung professionell begleiten
Der Fachkräftemangel ist ein strukturelles Thema. Unternehmen, die früh und vielseitig gegensteuern, verschaffen sich einen Wettbewerbsvorteil.

